Methodik in der Krise

Die Methodik bekommt in der Krise bei der Bestimmung kaufenswerter Positionen Probleme. Der „perfekte schwarze Schwan“ welchen die weltweite Corona Pandemie darstellt ließ die Werte auf breiter Front in den Keller rauschen. Die Firmenumsätze sind zu großen Teilen weggebrochen und es war nicht mehr möglich eine rein rechnerisch basierte Kaufentscheidung zu treffen. Alle Auswertungen die ich gefahren habe ergaben keine kaufenswerten Positionen. Ein paar noch offene Positionen deren Geschäftsfeld ein Überleben in der Krise wahrscheinlich erscheinen ließ habe ich durch Zukäufe geschlossen (3000 Euro Investitionsgrenze pro Position erreicht). 2021 hab ich dann wieder (nachdem die Dividenden generierte Cash Position etwas unangenehm groß wurde) angefangen neue Positionen aufzubauen obwohl die Datenlage wahrscheinlich nicht besser werden wird. Ich werde trotzdem versuchen neue, für mich interessante Positionen zu finden – auch wenn der Schwellenwert, welchen ich als Kaufargument definiert habe nicht erreicht werden sollte. Rein rechnerisch haben die Zukäufe (bezogen auf die Größe des Gesamtdepots) jetzt keinen signifikanten Einfluss mehr. Auch das Einbringen von Eigenkapital (war immer sehr wenig) macht nicht mehr viel Sinn. Sollte eigentlich inzwischen von alleine laufen und langsam wieder Fahrt aufnehmen – bis dass nächste schwarze Geflügel um die Ecke flattert.

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